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| Ein Tag im Leben einer Hirnforscherin |
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8.45
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Cafeteria
Nach der obligatorischen Tasse Kaffee aus der Institutsküche beginnt ein neuer Tag im Labor
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9.00
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Im Tierstall
Die Arbeit in vivo erfordert einen aufmerksamen, sorgfältigen Umgang mit den Versuchstieren. Jeden Morgen werden die operierten Tiere eingehend untersucht, gewogen und sofern nötig mit Medikamenten versorgt.
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9.45
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Besprechung mit dem Diplomanden
Jetzt besprechen Irin und ihr Diplomstudent Kaspar den Ablauf seiner heutigen Experimente, damit dieser den Tag über unabhängig arbeiten kann.
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10.15
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Verhaltensversuche mit gesunden Ratten
Die jungen Ratten werden spielerisch an den Umgang mit Menschen gewöhnt und dürfen die verschiedenen Geräte beschnuppern, mit denen später ihre motorischen Fertigkeiten getestet werden sollen.
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12.00
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Gruppenmeeting
Heute Mittag wird das Mittagessen während des wöchentlichen Gruppenmeetings verzehrt. Hier präsentieren die Kollegen ihre neusten Resultate oder wenden sich mit der Bitte um Rat an die anderen Doktoranden.
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13.50
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Einfrieren von Gewebe
Nachmittags wird bereis konserviertes Nervengewebe für die weitere Verarbeitung präpariert und bei einer Temperatur von mindestens -40°C eingefroren.
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14.30
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Schneiden/Kryo
Anschliessend kann Irin an einem Kryostat hauchdünne Querschnitte des Rückenmarks herstellen, um danach ganz bestimmte Nervenfasern anzufärben.
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15.50
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Färben
Die Färbungen können sich über mehrere Tage hinziehen und involvieren viele verschiedene Inkubations- und Waschschritte. Mit denen kann sofort nach dem Schneiden begonnen werden.
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16.10
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Irin im Kühlraum
Danach wird das Gewebe über Nacht im Kühlraum inkubiert
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16.30
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Irin in Leggings
Sport ist ein wichtiger Ausgleich zur Arbeit im Labor. Nach einem kurzen Waldlauf setzt Irin sich wieder mit Freude ans Mikroskop
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17.30
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Am Mikroskop
Unter 40-facher Vergrösserung kann man einzelne feine Nervenfasern erkennen und ihre genaue Anzahl auswerten. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwendig und erfordert ein hohes Mass an Konzentration.
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19.00
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Tierpflege
Auch abends sieht Irin noch einmal nach den Tieren. Da Ratten nachtaktiv sind, versorgt Irin die kleinen Nagern mit allem was sie benötigen, bevor das Licht gelöscht wird.
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19.45
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Am Computer
Zu guter Letzt wirft sie noch ein Blick auf die wichtigsten Publikationen der Woche, ihre Emails und den Plan für den nächsten Tag.
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20.30
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Auf der Treppe
Am Schluss vom Tag im Labor gehts zum verdienten Feierabendbier.....
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Irin Maier ist Doktorandin am Institut für Hirnforschung der Universität Zürich und Mitglied des PhD Pogramms Neurowissenschaften.
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Text: Irin Maier
Fotos: Roland Schöb, wissenschaftlicher Fotograf am Institut für Hirnforschung der Universität Zürich |