Home Contact deutsch
Focus
LSZ-Graduate School
Interview Martin Stupak
Videoclips mit Erica Bogan
Portrait Carsten Danzer
Forschungsprojekt Kathrin Endt
Tagesablauf Irin Maier
Forschungstext Natko Nuber
Archiv
Wissen
Life Science in Zurich
Aktuell
Graduate School
Learning Center
Ein Tag im Leben einer Hirnforscherin
8.45 Cafeteria
Nach der obligatorischen Tasse Kaffee aus der Institutsküche beginnt ein neuer Tag im Labor
9.00 Im Tierstall
Die Arbeit in vivo erfordert einen aufmerksamen, sorgfältigen Umgang mit den Versuchstieren. Jeden Morgen werden die operierten Tiere eingehend untersucht, gewogen und sofern nötig mit Medikamenten versorgt.
9.45 Besprechung mit dem Diplomanden
Jetzt besprechen Irin und ihr Diplomstudent Kaspar den Ablauf seiner heutigen Experimente, damit dieser den Tag über unabhängig arbeiten kann.
10.15 Verhaltensversuche mit gesunden Ratten
Die jungen Ratten werden spielerisch an den Umgang mit Menschen gewöhnt und dürfen die verschiedenen Geräte beschnuppern, mit denen später ihre motorischen Fertigkeiten getestet werden sollen.
12.00 Gruppenmeeting
Heute Mittag wird das Mittagessen während des wöchentlichen Gruppenmeetings verzehrt. Hier präsentieren die Kollegen ihre neusten Resultate oder wenden sich mit der Bitte um Rat an die anderen Doktoranden.
13.50 Einfrieren von Gewebe
Nachmittags wird bereis konserviertes Nervengewebe für die weitere Verarbeitung präpariert und bei einer Temperatur von mindestens -40°C eingefroren.
14.30 Schneiden/Kryo
Anschliessend kann Irin an einem Kryostat hauchdünne Querschnitte des Rückenmarks herstellen, um danach ganz bestimmte Nervenfasern anzufärben.
15.50 Färben
Die Färbungen können sich über mehrere Tage hinziehen und involvieren viele verschiedene Inkubations- und Waschschritte. Mit denen kann sofort nach dem Schneiden begonnen werden.
16.10 Irin im Kühlraum
Danach wird das Gewebe über Nacht im Kühlraum inkubiert
16.30 Irin in Leggings
Sport ist ein wichtiger Ausgleich zur Arbeit im Labor. Nach einem kurzen Waldlauf setzt Irin sich wieder mit Freude ans Mikroskop
17.30 Am Mikroskop
Unter 40-facher Vergrösserung kann man einzelne feine Nervenfasern erkennen und ihre genaue Anzahl auswerten. Diese Arbeit ist sehr zeitaufwendig und erfordert ein hohes Mass an Konzentration.
19.00 Tierpflege
Auch abends sieht Irin noch einmal nach den Tieren. Da Ratten nachtaktiv sind, versorgt Irin die kleinen Nagern mit allem was sie benötigen, bevor das Licht gelöscht wird.
19.45 Am Computer
Zu guter Letzt wirft sie noch ein Blick auf die wichtigsten Publikationen der Woche, ihre Emails und den Plan für den nächsten Tag.
20.30 Auf der Treppe
Am Schluss vom Tag im Labor geht’s zum verdienten Feierabendbier.....
Irin Maier ist Doktorandin am Institut für Hirnforschung der Universität Zürich und Mitglied des PhD Pogramms Neurowissenschaften.
Text: Irin Maier
Fotos: Roland Schöb, wissenschaftlicher Fotograf am Institut für Hirnforschung der Universität Zürich
Interdisziplinarität in der Diabetesforschung
Carsten Danzer hat in Zürich gefunden was er suchte: ein medizinisch ausgerichtetes Forschungsprojekt in einer Stadt in der Nähe der Bergen. In seiner Doktorarbeit versucht er den Krankheitsverlauf der Diabetes Typ 2 bei fettleibigen Mäusen besser zu verstehen. Spannend an seinem Projekt ist sicherlich die Interdisziplinarität.
mehr mehr
Eine Infektion des Verdauungstrakts
Kaum ist man zurück aus den Ferien in exotischen Ländern, wird man geplagt von Krämpfen in Magen und Darm. Das Bakterium Salmonella Typhimurium verursacht im Magen-Darm-Trakt schwere Entzündungen, die im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen können. Kathrin Endt versucht mit ihrem Forschungsprojekt die Mechanismen dieser Entzündung besser zu verstehen.
mehr mehr
Ein begeisterter Krebsforscher
Natko Nuber hat sich hier in Zürich nicht nur einen neuen Freundeskreis aufgebaut, sondern sich auch in ein völlig neues Forschungsgebiet eingearbeitet. Am UniversitätsSpital Zürich versucht er, eine Impfung gegen den schwarzen Hautkrebs zu entwickeln.
mehr mehr
© Life Science Zurich 2002 | letzte Änderung 22.05.2007 | Impressum